Weiterbildungsförderung im Juni 2026 gestiegen
Die Zahl der Menschen in geförderter beruflicher Weiterbildung ist im Juni 2026 gegenüber dem Vorjahr gewachsen – ein positives Signal für die Qualifizierung von Arbeitsuchenden.

Laut dem Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit vom Juni 2026 haben rund 185.000 Personen an einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen. Das waren 6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat und entsprach etwa einem Viertel aller Teilnehmenden an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. In den vergangenen zwölf Monaten haben insgesamt 324.000 Personen eine berufliche Weiterbildung begonnen – 2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Fast alle dieser Weiterbildungen (97 Prozent) wurden aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung gefördert.
Die Bundesagentur begründet die anhaltende Bedeutung der Weiterbildungsförderung mit dem Fachkräftebedarf und der Prävention längerer Arbeitslosigkeit: Rund ein Drittel der im Rechtskreis SGB III betreuten Arbeitslosen und knapp zwei Drittel der in der Grundsicherung Betreuten verfügen über keinen abgeschlossenen Berufsabschluss. Zugleich erfordern Digitalisierung, Automatisierung, ökologische Transformation und der demografische Wandel ein beständiges Weiterlernen. Auch in der Entlastungsrechnung schlug sich der Zuwachs nieder – die entlastende Wirkung der Weiterbildungsförderung lag um 8.000 über dem Vorjahreswert.