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KurzmeldungExistenzgründung22. September 2026

Existenzgründung in Deutschland: Trend zum Nebenerwerb dominiert

Die Gründungstätigkeit in Deutschland zeigt sich stabil. Besonders der Nebenerwerb gewinnt an Bedeutung und prägt das aktuelle Gründungsgeschehen maßgeblich.

Symbolbild einer Existenzgründung mit Unterlagen und Laptop auf einem Schreibtisch.

Die deutsche Gründerlandschaft verzeichnete im Jahr 2025 einen deutlichen Anstieg der Aktivitäten. Laut dem KfW-Gründungsmonitor 2026 wagten rund 690.000 Personen den Schritt in die Selbstständigkeit, was einem Zuwachs von etwa 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Dabei verfestigte sich der Trend zum Nebenerwerb, auf den mit rund 483.000 Fällen mittlerweile etwa 70 Prozent aller Gründungen entfallen. Im Gegensatz dazu blieb die Zahl der Vollerwerbsgründungen mit etwa 207.000 nahezu unverändert.

Für das laufende Jahr 2026 prognostiziert die KfW eine insgesamt stabile Gründungstätigkeit, wobei sowohl leichte Aufwärtschancen als auch Abwärtsrisiken bestehen. Junge Erwachsene prägen das Bild weiterhin, wobei das Durchschnittsalter der Gründer im Jahr 2025 bei 34,2 Jahren lag.

Datenstand: Jahr 2025

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